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    chora

Meine Philosophische Praxis heisst chora. Die Bedeutung des Wortes "Kariye (Chora)" lautet im Altgriechischen "außerhalb der Stadt, auf dem Lande". In den Quellen ist von einer in früher Zeit errrichteten Kapelle die Rede, die sich außerhalb der Stadtmauern befunden haben soll. Am Ort dieser Kapelle ließ Justinian die erste Chora-Kirche errichten.
Platon indessen nennt „chora“ den leeren Raum. Ein Raum, in dem wir uns geistig versammeln und alles, was wir mit den Sinnen erfahren können, erleben: sehen, hören, betasten, denken. (Vgl. Platon Timaios, 52b)
Für mich ist chora ein Ort im Bewusstsein, bedarf aber auch äusserlich eines angemessenen Rahmens. chora ist ein Filter für die Wahrnehmung. Menschen können sich und die Anderen in solchen Räumen neu erleben. Im Alltag ist unser innerer Vorstellungsraum meistens mit irgend etwas gefüllt, oft auch überfüllt. Mit dem Wort „leer“ möchte ich frei nach Platon andeuten, dass ich einen Raum offeriere, der nicht schon gefüllt ist mit vorhandenen Ideen, Idealen, Bildern und Erwartungen. Hier haben Sie die Gelegenheit, Ihre Anliegen, Wünsche, Ängste, Probleme, Hoffnungen und Visionen neu zu formulieren.

Medien

Hörpunkt DRS 2 vom 2.5.2016 zum Thema "anders lieben"

Hörpunkt DRS 2 vom 2.2.2013 zum Thema "Mann Macht Frau"

Interview Radio DRS 15.7.2006

Interview Basler Zeitung 16.7.2008 (Seite1)

Interview Basler Zeitung 16.7.2008 (Seite2)

Medienecho nach Moderation zum 20-jährigen Jubliläum der Fachstelle für Gleichstellung Olten

Oltner Tagblatt zum neuen Café Philo in Olten

chora schriftzug

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